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<table width="540" border="0" align="center" cellpadding="1" cellspacing="0"> <!--DWLayoutTable--> <tr> <td align="left" valign="middle" class="Stil-titel" style="border-bottom: 1px solid #00008A; border-top: 1px solid #00008A">Galaktographie</td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify">&nbsp;</div></td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify">Bei der Galaktografie handelt es sich um eine Erg&auml;nzungsuntersuchung zur Mammographie.</div></td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify">&nbsp;</div></td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify">Man versteht unter Galaktographie eine spezielle Untersuchung des Milchgangsystems. Durch Injektion eines wasserl&ouml;slichen Kontrastmittels kann das zu einem sondierten Ausf&uuml;hrungsgang geh&ouml;rige Milchgangsystem mammographisch dargestellt werden.&nbsp;</div></td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify">&nbsp;</div></td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify">Voraussetzung f&uuml;r die Galaktographie ist eine krankhafte Sekretion aus der Brustwarze, die es erst erm&ouml;glicht, die &Ouml;ffnung eines Ausf&uuml;hrungsgangs an der Brustwarze zu erkennen.</div></td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify">&nbsp;</div></td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify">In die Brustwarze m&uuml;nden 20 bis 30 Hauptmilchg&auml;nge. Liegt eine pathologische Sekretion aus einem oder mehreren Milchg&auml;ngen vor, dient die Galaktographie der gezielten weiteren Abkl&auml;rung dieses Befundes. Die Sekretion erm&ouml;glicht es erst, die &Ouml;ffnung des zu untersuchenden Ausf&uuml;hrungsganges zu erkennen.</div></td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify">&nbsp;</div></td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify"> Indikationen f&uuml;r eine Galaktographie sind: </div></td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify"> <table width="538" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"> <tr align="left"> <td width="20" align="center" valign="top"><span class="Stil-titel">&#8226;</span></td> <td width="518" align="left">einseitige spontane, nicht milchige Sekretion aus einem oder mehreren Milchg&auml;ngen </td> </tr> <tr align="left"> <td width="20" align="center" valign="top"><span class="Stil-titel">&#8226;</span></td> <td width="518" align="left">blutige Sekretion </td> </tr> <tr align="left"> <td width="20" align="center" valign="top"><span class="Stil-titel">&#8226;</span></td> <td width="518" align="left">wenn die mikroskopische Untersuchung des Abstriches verd&auml;chtige Zellen ergeben hat</td> </tr> </table> </div></td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify">&nbsp;</div></td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify">Bei akuten entz&uuml;ndlichen Prozessen sollte keine Milchgangdarstellung (Galaktographie) durchgef&uuml;hrt werden, da diese zu einer Verschlimmerung der Symptome f&uuml;hren kann.</div></td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify">&nbsp;</div></td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify">Die Sekretion kann verursacht sein durch chronisch-entz&uuml;ndliche Prozesse, ein Papillom (gutartige Geschwulst) bzw. eine Papillomatose (mehrere Papillome) oder seltener durch eine Brustkrebserkrankung.</div></td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify">&nbsp;</div></td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify">Die Milchgangdarstellung ist nicht erforderlich bei milchiger Sekretion au&szlig;erhalb von Schwangerschaft und Stillzeit, da als Ursache hier meist hormonelle St&ouml;rungen vorliegen. <br> Auch bei der beidseitigen, nicht-milchigen Sekretion mit unauff&auml;lliger Abstrichzytologie ist die Milchgangdarstellung nicht angezeigt.</div></td> </tr> </table>