Link diese Seite drucken
tr
Mammasonographie
tr
 
Die Untersuchung dient der Beurteilung des Brustdrüsengewebes, häufig in Ergänzung zur Mammographie.

Sie gilt als ein ausgereiftes, zusätzliches diagnostisches Verfahren zur Erkennung von Veränderungen des Brustgewebes.

Die Ultraschalluntersuchung der Brust hat Vorteile bei Frauen mit röntgenstrahlendichter Brust. Im Gegensatz zur Mammographie, der röntgenologischen Untersuchung der Brust, können mit Ultraschall gerade die dichten drüsen – und bindegewebsreichen Brüste jüngerer Frauen besser untersucht werden.

Die Ultraschalluntersuchung der Brust ist deshalb auch sehr gut für junge Frauen unter 25 Jahren oder kleine Brüste geeignet, wenn ein dichteres oder knotiges Brustdrüsengewebe vorliegt.

Die Ultraschalluntersuchung gibt Aufschluss darüber, ob es sich bei einer Veränderung um eine mit Flüssigkeit gefüllte Zyste oder einen soliden Tumor handelt. Mit der speziellen Doppler-Sonographie-Technik erhält man Aufschluss darüber, ob eine Gewebeveränderung gut oder schlecht durchblutet ist.

Als alleinige Untersuchungsmethode hat die Ultraschalluntersuchung allerdings nicht die Aussagekraft einer Mammographie. Aber Ultraschall und Mammographie ergänzen sich.
 
hr
gedruckt am: 06.02.2012 - 12:30