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Stanzbiopsie
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In örtlicher Betäubung des Brustdrüsengewebes wird nach einem kleinen Hautschnitt unter Ultraschallsicht eine Hohlnadel zum auffälligen Bezirk im Brustdrüsengewebe vorgeschoben und durch einen automatischen Stanzmechanismus eine Gewebeprobe (der so genannte Stanzzylinder) gewonnen. Dieser wird nach dem Herausziehen der Biopsienadel durch die liegende Hohlnadel zur Untersuchung entnommen.

Das Auslösen des Stanzmechanismus erzeugt ein kurzes, schnappendes Geräusch.

In der Regel werden mehrere Stanzzylinder, meist 3-5, aus der verdächtigen Stelle entnommen. Die Biopsienadel muss nicht jedes Mal erneut durch die Haut ein- und ausgeführt werden. Sie wird lediglich durch die liegende Hohlnadel in das zu entnehmende Gewebe geschoben.

Die Prozedur ist durch die lokale Betäubung völlig schmerzlos.

Nach der Punktion wird die Einstichstelle mit einem Klammerflaster versorgt. Sie sollte zu Hause (z.B. mit einem Kühlakku oder mittels Eiswürfeln in einem Plastikbeutel) gekühlt und komprimiert werden.

Das Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung liegt in aller Regel nach 1 – 3 Tagen vor.
 
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