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Patienteninformation zur Phlebographie
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Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

Sie sind von Ihrem überweisenden Arzt zu einer Phlebographie zu uns überwiesen worden.


Vorbereitung:

Spezielle Vorbereitungen sind für die Phlebographie nicht nötig. Da während der Untersuchung ein Kontrastmittel gespritzt wird, sollten Sie etwa 4 Stunden vorher nüchtern bleiben.


Untersuchungsablauf:

Die Untersuchung findet an einem Durchleuchtungsarbeitsplatz in Schräglage (stehend mit leicht nach hinten gekipptem Oberkörper) statt.

Es wird eine Staubinde in Knöchelhöhe angelegt.

Anschließend wird eine Vene am Fußrücken mit einer dünnen Kanüle punktiert und mit Pflaster fixiert. Über die liegende Nadel wird nun Kontrastmittel gespritzt und die Füllung der Beinvenen unter Durchleuchtung kontrolliert. Die Staubinde am Knöchel bewirkt einen Kontrastmittelabstrom über tiefer liegende Beinvenen, die hauptsächlich für den Rücktransport des Blutes zum Herzen verantwortlich sind.
Ein Verschluss der tiefen Beinvenen ist eine ernsthafte Erkrankung, hingegen ist eine Thrombose der oberflächlichen Venen in der Regel zwar unangenehm und schmerzhaft, jedoch nicht gefährlich. In manchen Fällen kann eine zusätzliche Darstellung des oberflächlichen Venensystems, nach Lösung des Stauschlauches oder die direkte Einspritzung in eine Krampfader erforderlich sein.
Während der Injektion des Kontrastmittels werden Röntgenaufnahmen von Unterschenkel, Knie, Oberschenkel und Becken mit den kontrastmittelgefüllten Venen angefertigt.


Weiteres Vorgehen:

Das Ergebnis der Untersuchung wird Ihnen in aller Regel unmittelbar nach der Untersuchung vom Arzt mitgeteilt.

Der/die überweisende Arzt/Ärztin erhält einen schriftlichen Befund per Post oder FAX.

 
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