Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,
Sie sind von Ihrem überweisenden Arzt zu einer MDP zu uns überwiesen worden.
Vorbereitung:
Zu der bei Ihnen geplanten Untersuchung des Magens und des Zwölffingerdarms müssen Sie streng nüchtern sein! Speisereste oder eine vermehrte Ansammlung von Flüssigkeit im Magen sowie eine vermehrte Sekretion von Magensaft z.B. durch Rauchen oder Zähneputzen führen zu einer mangelhaften Anhaftung des Kontrastmittels an der Magenwand. Die Aussagekraft der Untersuchung wird dadurch erheblich beeinträchtigt, wenn nicht unmöglich gemacht. Aus diesem Grunde ist strenge Nüchternheit unabdingbar. Da es jedoch auch bei Einhaltung der genannten Punkte im Laufe des Tages zu einer Zunahme der Flüssigkeit im Magen kommt, sollte die Untersuchung vor 10:00 Uhr durchgeführt werden.
Untersuchungsablauf:
Die Untersuchung findet an einem Durchleuchtungsplatz statt.
Zu Beginn der Untersuchung wird ein Medikament intravenös gespritzt, das den Magen entkrampft. Dieses kann Ihr Reaktionsvermögen und Ihre Sehschärfe vorübergehend beeinträchtigen.
Nach Schlucken des Kontrastmittels muss ein allseitiger Schleimhautbeschlag erreicht werden. Deshalb werden Sie zum einen auf dem Lagerungstisch in verschiedene Richtungen gekippt, zum anderen müssen Sie sich auch um Ihre eigene Achse drehen. Zusätzlich wird ein Brausepulver gegeben, welches Sie rasch und vollständig schlucken sollten. Im Magen wird aus dem Pulver ein Gas (Kohlendioxid) freigesetzt, das den Magen aufbläht und die Schleimhaut in allen Magenabschnitten beurteilbar mach.
Um alle Bereiche ausreichend darstellen zu können, sind Aufnahmen aus unterschiedlichen Richtungen erforderlich. Deshalb werden Sie in unterschiedliche Positionen gekippt bzw. müssen sich entsprechend den Anweisungen des Arztes drehen. Da das Kontrastmittel nur eine begrenzte Zeit im Magen verbleibt, ist der Arzt gezwungen, die erforderlichen Aufnahmen schnell anzufertigen.
Sind alle Bereiche ausreichend dargestellt und aufgenommen, ist die Untersuchung beendet.
Weiteres Vorgehen:
Das Ergebnis der Untersuchung wird Ihnen in aller Regel unmittelbar nach der Untersuchung vom Arzt mitgeteilt.
Der/die überweisende Arzt/Ärztin erhält einen schriftlichen Befund per Post oder FAX. |