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<table width="540" border="0" align="center" cellpadding="1" cellspacing="0"> <!--DWLayoutTable--> <tr> <td align="left" valign="middle" class="Stil-titel" style="border-bottom: 1px solid #00008A; border-top: 1px solid #00008A">periradikul&auml;re Therapie (PRT) </td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify">&nbsp;</div></td> </tr> <tr> <td align="left"><div align="justify">Bei dieser Therapie handelt es sich um eine Behandlung bei chronischen und therapierefrakt&auml;ren Schmerzen im Hals- oder Lendenwirbels&auml;ulenbereich. Die Ursachen dieser Schmerzen k&ouml;nnen vielf&auml;ltiger Natur sein, haupts&auml;chlich handelt es sich um eine degenerativ bedingte Einengung der entsprechenden Nervenaustritts&ouml;ffnung. Dies kann kn&ouml;chern, narbig oder auch durch einen Bandscheibenvorfall bedingt sein.<br> <br> Der Patient/die Patientin liegt in Bauchlage auf der Liege eine Computertomographen.<br> <br> Nach vorheriger Desinfektion wird unter sterilen Bedingungen durch die Haut eine d&uuml;nne Punktionsnadel tief an vorgesehene Stelle neben der Wirbels&auml;ule vorgeschoben. Dies erfolgt unter exakter Kontrolle durch die Computertomographie (CT), die es erlaubt, die Nadelspitze millimetergenau an den Nerven heranzuf&uuml;hren. Zur optischen Darstellung des Injektionsbezirkes wird eine kleine Menge Kontrastmittel eingesetzt. Anschlie&szlig;end wird durch die Nadel ein Medikamentengemisch aus einem Mittel zur &ouml;rtlichen Bet&auml;ubung und einem lokal wirkenden entz&uuml;ndungshemmenden Stoff verabreicht. <br> <br> Der Sinn der vorgesehenen Therapie besteht in einer m&ouml;glichst exakten Verabreichung des injizierten Medikamentengemisches in H&ouml;he des entsprechenden Nervenaustrittspunktes. Da alle verabreichten Medikamente lokal wirken, ist nur eine geringe Gesamtdosis notwendig. Der kleine Eingriff erfordert &uuml;blicherweise keine &ouml;rtliche Bet&auml;ubung und wird allgemein gut toleriert. Er kann, je nach Eintreten des Erfolges, in k&uuml;rzeren oder l&auml;ngeren Zeitintervallen wiederholt werden.<br> <br> Durch die exakte Verabreichung des Medikamentengemisches soll eine Unterbrechung des &bdquo;Reflexbogens&ldquo; erreicht werden, so dass die Muskulatur bzw. die dort verlaufenden Nerven sich &bdquo;entspannen&ldquo; und wieder &bdquo;erholen&quot; k&ouml;nnen. <br> <br> Zur genauen Behandlungsplanung sollten vor der Therapie die Aufnahmen einer Computertomographie oder einer Kernspintomographie vorliegen.</div></td> </tr> </table>